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Tanzlexikon/Tanzwiki: Der Takt beim Tanzen

„Eins, zwei, drei, eins, zwei, drei, …“ lautet der Takt beim Walzertanzen. Ein klassischer 3/4 Takt.

Doch was bedeutet Takt eigentlich? In der Musiklehre wird von Notenwerten, Zählzeit und verschiedenen Taktarten gesprochen, aber es ist eigentlich ganz einfach: Der Takt hilft den Menschen beim gemeinsamen Musizieren und eben auch beim gemeinsamen Tanzen.

Der Takt dient dazu, den Tänzern zu helfen, synchron zu bleiben. Als Tanzpaar hört ihr den Takt, den „Beat“, der wie ein gleichmäßiger Herzschlag durch die Musik fließt und passt eure Schritte diesem Herzschlag an. Was dann folgt ist das Verschmelzen mit der Musik, ein Gefühl der Leichtigkeit und der Schwerelosigkeit. Natürlich muss Takt nicht immer so poetisch sein. Habt ihr auf einer ausgelassenen Feier schon mal Menschen gesehen, die ihren Kopf rythmisch zur Rockmusik bewegen und die Haare ihnen dabei ins Gesicht fliegen? Auch das ist Takt! Bei diesem sogenannten Headbanging benutzen die Tänzer ihr Taktgefühl um eben nicht die Füße, sondern den Kopf im Takt zur Musik zu bewegen. Takt begegnet uns überall, sei es auf einem Rockkonzert, bei dem im Takt gesprungen wird oder beim klassischen Ballett, wo jede Pirouette auf eine bestimmte Taktzahl folgt.

Der Takt ist beim Tanzen unser bester Freund. Ohne ihn würden Tänzer sich so oft auf die Füße treten, dass sie nach der Tanzstunde nur noch nach Hause humpeln könnten, sie würden nicht gemeinsam tanzen, sondern jeder für sich allein und wo bliebe dann die Freude beim Tanzen?