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Woher kommt der „Tanz in den Mai“?

Der Brauch, in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ausgelassen zu tanzen und damit den Beginn der warmen Jahreszeit zu begrüssen, ist besonders in Nord- und Mitteleuropa verbreitet.

Bereits in Quellen aus dem Mittelalter finden sich Beschreibungen dieser Sitte. Vermutlich geht der Tanz in den Mai jedoch auf Traditionen zurück, die noch deutlich älter sind.

Die Römer feierten am 3. Mai das Fest der Floralien, bei dem sie zu Ehren der Göttin Flora, verkörpert von der in Blüte stehenden Natur, Spiele veranstalteten. Die heitere Stimmung fernab vom tristen Alltag und die zentrale Rolle des Blumenschmuckes beim Feiern sind hier deutliche Parallelen zum Maibrauchtum, wie wir es heute kennen. Auch die Maibowle mit ihrer intensiven grünen Farbe und dem Aroma der Waldmeisterpflanze verweist auf die Bedeutung der zu neuem Leben erwachenden Natur.

Ebenfalls aus vor-christlicher Zeit stammt auch das wichtige Element des Maibaumes, der zumindest in ländlichen Gegenden auch heute noch das zentrale Symbol der Maifeierlichkeiten ist. Es handelt sich dabei meist um eine geschmückte Birke, unter der getanzt wird. Der Maibaum ist zugleich Fruchtbarkeitssymbol, als auch Darstellung des Weltenbaumes, der Himmel, Erde und Unterwelt miteinander verbindet. Dieses Konzept findet sich in vielen frühzeitlichen Kulturen bereits im ausgehenden Neolithikum und war so unterschiedlichen Völkern wie den Babyloniern, Ägyptern, Indern, Kelten, Griechen und Maya bekannt.

Die auf “heidnische” Ursprünge zurückgehenden, ungezügelten Feiern zum Mai mit Tanz und Gelagen, wurden von der katholischen Kirche im Hochmittelalter christlich umgedeutet. Durch die geschickte Anbindung an Pfingsten und die heilige Walburga (Walpurgisnacht) erhielten die Bräuche christliche Vorzeichen und galten als akzeptabel.

Dennoch kam es bis ins 17.Jahrhundert zu Verboten von Maitänzen aus Gründen der Sittlichkeit. Nach den napoleonischen Kriegen kam es im Zuge der Erstärkung des nationalen Bewusstseins in vielen Teilen Deutschlands zu einer Rückbesinnung auf Brauchtum und Überlieferung. Dabei erinnerte man sich auch wieder an Traditionen rund um den Mai Beginn. Wie viele andere Aspekte der Brauchtumspflege reklamierte das NS-Regime leider auch den Tanz in den Mai für seine nationalistischen Zwecke.

Jedoch erinnerte man sich nach dem zweiten Weltkrieg an die Grundidee des friedlichen und gemeinsamen Feierns am ersten Mai.

Heute ist das Tanzen in den ersten Mai bei vielen Menschen beliebter denn je, egal ob in einer Trachtengruppe, zu heißen Beats in der Disco oder als Hobbytänzer auf einer Standard/Latein Party.

Wenn Ihr auch Lust bekommen habt, dann sichert Euch jetzt Eure Sitzplätze zu unserem beliebten Tanz in den Mai.

Montag, 30.04.2018

20:00 bis 1:00 Uhr

Dennis & Patrick

Tanz in den Mai

Es gibt leider auch keine Karten mehr an der Abendkasse!!!

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Vorverkauf ab 12.03.2018

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